„Hauptsache Gesund“ – die 2.Messe in Oranienburg für alternative Heilmethoden (4 Bild-Textbeiträge)

Meine persönlichen Highlights am 30.Mai 2015:

In der ehemaligen Fabrik im Oranienwerk, dem ultimativen Kultur- und Kreativstandort im Herzen von Oranienburg bei Berlin, galt es sich zu entscheiden:
Es gab um die 40  Ausstellungsstände zu besuchen mit einem sehr umfassenden Angebot diverser Therapien, Gesundheitsprävention, Naturheilkunde, vitaler Ernährung etc…., und in 2 Räumen gleichzeitig sehr interessante Vorträge zu den alternativen Heilmethoden. Federführend organisiert von Petra Michael, die sich bereits als „Die Kaffeetante“ einen Namen gemacht hat und die Gäste in Ihrem Kaffee-Bistro mit leckeren Speisen verwöhnt.
Eine Auswahl von Vorträgen hatten es mir in der verbleibenden Zeit besonder angetan und ich zückte mein Malequipment, um live die bildnerischen Impressionen in Aquarell und Mischtechnik zu Papier zu bringen:

Evelyn Winkler demonstriert die Meridian Energie Therapie

Evelyn Winkler demonstriert die „Meridian Energie Therapie“

Als erstes nahm ich teil am Vortrag von Evelyn Winkler zu dem Thema: „Klopfe Dich frei! – ein Leben ohne Angst, Sorgen und Blockaden….“, welchen Sie unter den Namen

Die „Meridian-Energie Therapie“ – die „Hilfe zur Selbsthilfe“

vorgestellt hatte.
„Diese Therapie kommt aus der energetischen Psychologie, und durch das aktive klopfen erteilen wir unseren „inneren Heiler“ einen Auftrag“, so die Erläuterungen der Gesundheits- und Lebensberaterin Evelyn Winkler.
Gut gefallen hat mir die Interaktion mit den Zuhörern, da wir schon allesamt kleine Klopfübungen mit Affirmationen am Körper und an der Thymusdrüse unter Ihrer Anleitung machen konnten. Da galt es für mich, zugleich mein live-painting von der Referentin in der begrenzten kurzen Zeit anzufertigen und die Essenz der Aussagen kalligrafisch zu Papier zu bringen!
…und zwischenzeitlich auch noch die Klopfübungen mitzumachen! Und es hat geklappt….. :O))) ich war so „eingeschwungen“ und innerlich verbunden mit der Referentin, dem Thema und dem ganzen Feld, dass die Farbe, der Stift und mein Pinsel quasie wie von alleine lief…..

Petra Butschko demonstriert die amerikanische Chiropraktik

Petra Butschko erläutert die amerikanische Chiropraktik

Amerikanische Chiropraktik als sanfte Heilmethode

Als nächstes demonstrierte uns die Heilpraktikerin Petra Butschko die Chiropraktik aus den USA als sanfte Heilmethode.
Das waren für mich ganz neue Aspekte, da ich bisher nur die manipulative Chiropraktik kennengelernt hatte, die ich als schmerzhaft empfand mit nur kurz anhaltenden Erfolg.
Der Beamer streikte, und Petra Butschko nahm kurzerhand Ihren „Assistenten“ in Form des Skelettes zur Hand und erläuterte recht frei und anschaulich die Zusammenhänge. „Nur der Körper besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu heilen und das Ziel ist, die Ursache herauszufinden und den „richtigen“ Impuls zu setzten!“ so die Aussage von Frau Butschko.
Es kann auch recht hilfreich sein, bereits vorhandene Röntgenaufnahmen mitzubringen, wenn vorhanden, erläuterte Petra Butschko, die früher mehrere Jahre als OP Schwester beruflich im Klinik Einsatz war, bis ein eigener Bandscheibenvorfall diese Tätigkeit unterbrach.
„Durch das Glück mit Hilfe einer Umschulung bin ich jetzt da, wo ist stehe und habe diese wunderbaren Methoden kennen und schätzen gelernt, die wiederum jetzt meinen Patienten zugute kommen. Dazu gehört auch u. a. die Methode der Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht, welche auch eine ganz individuelle Bewegungslehre mit umfasst. „Wir müssen auch etwas für unsere Gesundheit selber tun, und es nicht nur wollen und bereit sein, auch aktiv im Alltag Veränderungen umzusetzten!
Denn ausser uns selbst kann niemand unseren Zustand verändern!“

Regina Maass erläutert uns die Spiegelgesetzte unseres Lebens

Regina Maass erläutert uns die Spiegelgesetzte unseres Lebens

„Erkenne dich selbst in den Spiegeln Deines Lebens“

war das Thema der Transformationstherapeutin nach Robert Betz: Frau Regina Maass.
„Was verbirgt sich hinter den Spiegelgesetzten Deines Lebens?“ und „Was sind die Gesetze der Resonanz?“ waren Ihre ganz presenten Themen.
„Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, daß das, was wir als negativ empfinden und am meisten ablehnen oder vestecken zu versuchen, am stärksten wieder hervordrängt? Das ist wie ein Ball, den wir unter Wasser drücken und enorme Kraftaufwendung benötigen, um ihn unten zu halten. Bis er dann mit doppelter Wucht empor springt! Was steckt dahinter und wie kann ich auch diese ungeliebten Seiten annehmen und in mein Leben integrieren?“
„Warum bringen uns unsere Kinder machmal zur Weissglut? Kinder spiegeln die ungelösten Themen der Eltern, und dass, was sie nicht sehen wollen!“ so Regina Maass. Sie stellte uns die Frage, was durften wir als Kind nicht sein oder tun, worauf im Raum unter den Zuhörern sehr vielsagende Blicke ausgetauscht wurden….
Wie komme ich vom „muss“ zum „darf“ und bringe Leichtigkeit in mein Leben? Regina Maass stellte die Transformationstherapie nach Robert Betz kurz vor und erwähnte die Wichtigkeit der Aussage: „Gehe raus aus der Opferrolle, übernehme Selbstverantwortung für Deine Leben in ein selbstbestimmtes handeln! Wir sind der creative Schöpfer unserer Lebensrealität!“

Barbara Schygulla demonstriert die Emmett Technique

Barbara Schygulla zeigt uns die „Emmett Technique“

„Die Emmett-Technique“ nach Ross Emmett aus Australien

stellte uns die Heilpraktikerin Barbara Schygulla vor als die effektive, schnelle Lösung bei körperlichen Beschwerden.

Es handelt sich um eine sanfte und entspannende Technik zur raschen Muskelrelaxation, die man als Privatperson für die Eigenanwendung auch selber lernen kann.
Das sympatische Symbol des Chamelion steht für die Technik der Anpassung und der Verbindung.
„Wie kommt der Körper wieder in Harmonie und Balance, wo er mal war?“
Der Vorteil einer kleine Gruppe war, dass wir die Möglichkeit hatten, ganz praktische Selbsterfahrungen mit dieser Methode direkt jeweils einzelnd mit Barbara Schygulla zu machen.  Wo erst noch der Händedruck schlapp und der Daumen überanstrengt war, so war hinterher mehr Kraft in der ganzen Hand. Und wo wir Schwierigkeiten hatte, bei einen Anstoss von hinten nicht das Gleichgewicht zu verlieren, so waren wir nach der schellen „neuromuskulären Zweipunkmethode“ eher mit dem Boden „verwurzelt“ und blieben stehen.
Manche Zusammenhänge erschienen mir fast als „zu einfach“, um sie glauben zu können, dass sie funktionieren…wie gut, dass auch ich mich selber davon überzeugen konnten durch die jeweiligen kleinen Übungen zwischen meiner malerischen Aktionen, dass gerade aus den schlichen einfachen und kleinen Dinge eine große Wirkung hervorzugehen vermag!

Nachdem nun auch meine rechte „Malschulter“ muskulär gelöst war, floss die Farbe umso besser: Ich habe 4  live-painting Bilder weitestgehend fertigstellen können, um den nicht Interessierten, die  bei der Messe und den Vorträgen nicht dabei sein konnten, einen bildhaften Eindruck der Inhalte und des Geschens zu vermitteln. Über Kommentare freue ich mich sehr! :O)

 

Ihr Kommentar

 
 

-->