Sommernachtstraum galoppiert sich an die Spitze

Malerische Sequenzen des Gruppe-Rennens vom 7. August 2011 in 5 Bildern

„Nervenkitzel pur!“

lautet der Titel meiner malerischen Sequenz, die ich dem 3-jährigen Hengst Sommernachtstraum des Besitzerpaares Baumgarten/Weiss gewidmet habe. Zu spüren, was berührt und gleichzeitig fasziniert und einem nicht mehr loslässt! Wie zum Beispiel die Vollblut-Galopper…
Daher u.a. auch der Name meiner Homepage tangoart.com. Nicht nur, weil ich selber argentinischen Tango tanze und diesen auch live male: Tänzer und Pferde, tanzende Pferde und Galopper berühren mich und sind Inhalt meiner Kunst: „tangere“ heisst berühren…

Sommernachtstraum mit Jockey Andreas Suborics im Aufgalopp

Sommernachtstraum mit Andreas Suborics im Aufgalopp

Sommernachtstraum mit Andreas Suborics im Aufgalopp

„Flug der Morgenröte“ würde ich das Bild im Aufgalopp nennen, wenn ich mir jetzt noch einen Sonnenaufgang dazu vorstelle. Doch die Düsseldorfer Tribüne zeigt, was Sache ist:  – Es sind nur noch wenige Minuten bis zum Start! Verheissungsvoll: Sommernachtstraum aus Shirocco und Salonblue trägt die Startnummer 1!

Sommernachtstraum sprintet aus der Startbox und nimmt Kurs auf!

Sommernachtstraum sprintet aus der Startbox

Der Sprung aus der Startbox – jetzt heisst es sich bestmöglichst zu positionieren!

Die Startboxen springen auf und Sommernachtstraum startet durch – im heissen Kampf mit Aconoro und Scataro! Die Adrenalinspiegel steigen und 18 Paar donnernde Pferdehufen lassen den Grasboden erschüttern bei ca. 60-70 km/h! 9 Pferde der Kategorie D waren am Start, Sommernachtstraum hatte sie Startbox Nummer 1 und hatte dadurch den vorteilhaften Platz am Innenlauf, was ihm anfangs zugute kam, wo er noch mit Aconoro in Führung lag. Doch dann schossen Aconoro und Scataro an ihm vorbei!

Sommernachtstraum schnellt aus der Startmaschine und nimmt Kurs auf!

Sommernachtstraum nimmt Kurs auf!

Wechselbad der Gefühle – überholen und überholt werden! – Wer behält die Nase vorn?

Es sind sprintkräftige Pferde mit am Start und Sommernachtstraum (trainiert von Waldemar Hingst) befindet sich jetzt nach dem Überholen an 3. Stelle hinter Aconoro und Scataro! Beide Galopper werden ebenfalls von absoluten Spitzenjockeys wie Filip Minarik (Aconoro) und Eduardo Pedroza (Scataro) geritten, und versuchen wie auch Andreas Suborics alles aus ihren Pferden herauszuholen und die Spitze anzuführen! Zeitweise liegen zwischen Ihnen und Sommernachtstraum 4 Längen Abstand! Mein Atem stockt… . Was ist passiert? Fragen ünber Fragen schiessen mir durch den Kopf: Sind die Reserven am Limit oder ist es Teil eines cleveren Schachzuges von Stategie und Taktik, sich die Energie noch vorrausschauend einzuteilen?

Sommernachtstraum gibt alles - und gewinnt mit Abstand!

Sommernachtstraum gibt alles - und sprintet dem Feld davon

Das Blatt wendet sich und Sommernachtstraum sprintet allen davon!

Ich musste mir diese Film-Sequenz immer wieder anschauen: Es ist einfach phantastisch zu sehen, wie Sommernachtstraum es geschafft hatte sich aus dieser riesigen Distanz hinter Aconoro und Scataro nach vorne zu arbeiten!  Lange schien es, als wenn Aconorao seinen vordersten Platz behaupten würde, aber auf der Mittellänge der Zielgeraden gab Sommernachtstraum alles und zog wie mit einem „Turbogang in Reserve“ an Scataro und  Aconoro vorbei! Das geschah sage und schreibe nach ca.2.10 Minuten, wobei der ganze Ritt exakt 2.33 Minuten dauerte, und Sommernachtstraum schlussendlich mit 2 Längen Vorsprung die Ziellinie passierte! Scataro überholte schlussendlich noch Aconoro, die somit Platz 2 und 3 belegten!
Das ist für  mich Dynamik mit Nervenkitzel pur und auch Inhalt meines Bildes, welches Sommernachtstraum beim passieren der Ziellinie malerisch einfängt.

Sommernachtstraum im Zieleinlauf mit 2 Längen Vorsprung- Persilrennen am 7.8.2011 in Düsseldorf

Sommernachtstraum passiert die magische Ziellinie

Die magische Ziellinie,- in meiner Malerei bewusst überdimensioniert dargestellt: Hier entscheidet sich letztenendlich alles! Ich habe wirklich Respekt vor dem reiterlichen Können der Jockeys, die nicht nur ihre Knochen herhalten für diese sportlichen Herausforderungen bei „High Speed“, sondern sich blitzeschnelle sich auch auf ein neues Pferd mit seinen Eigenschaften einstellen müssen! Hier ist Fein- und Fingerspitzengefühl gefragt! Gefälle und Bodenbeschaffenheiten sind zu beachten und vor allem die richtige Einschätzung, wann hat wo mein Pferd noch Reserven und an welcher Stelle kann ich ihm noch den Speed für den Einlauf in die Schlusslinie entlocken! Bloss nicht zu schnell „das Pulver verschiessen“ könnte bei einigen die Devise heissen, währenddessen bei anderen das Einnehmen des vorderen Platzes am Innenlauf die Massgabe  ist. Wie oft hat sich schlussendlich noch das „Blatt gewendet“, wenn auf den letzten Metern ein Galopper das Feld stürmt und sich den vordersten Platz erobert! Aber das macht das Ganze ja so herrlich spannend und bildet den Reiz des Wettens! Sommernachtstraum unter Andreas Suborics sind ein sehr schönes Beispiel für so ein enorm spannendes Rennen, welches mich persönlich fasziniert und inspiriert hat, dieses Sequenzen malerisch mit viel Dynamik in Formen und Farben umzusetzen!

 

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