Powervoller Nachwuchs aus Buchholz – Jüngste Lateinformation Deutschlands tanzt „Grease“


Kaum zu glauben, aber wahr: Mit einem Durchschnittsalter von 12,5 Jahren ist das D-Team des Buchholzer TSK 08 das jüngste Latein Formations Team in Deutschland und verzauberte die Zuschauer!

Der Anblick des pinkfarbenen Outfits sowie die Haartolle von John Travolta erinnert mich an vergangene Zeiten, als ich ca. 13 jährig das Kino stürmte, um „Grease“ zu schauen! Olivia Newton John und  Travolta waren die Stars schlechthin und für mich gabe es nur „Pink in allen Lebenslagen!“.

Nach dem Training in der Tanzschule Wartjes in Bremen eroberten wir mit unserer „Rumba“- Clique die Hastedter Rollschuh-Disco und fegten nach dem Ohrwurm „You are the one, that I want“ – hu hu huuuu – von „Grease“ mitsingend um die Kurven! Nach spins und Samba Rolle war jetzt freies tanzen mit „Rollen unter den Füssen“ angesagt!

Dieses Lebensgefühl von „Grease“ stieg wieder in mir auf, als ich meinen Pinsel über das Papier tanzen lies, um dem D-Team malerisch Ausdruck zu verleihen. Ich genoss es, mich nicht nur musikalisch in diese Zeit zurück hineinversetzen zu können, sondern auch die Geschichte in Form des Tanzes wieder erleben zu können :O)

Die Beziehung zwischen den Jungs und Mädels, das Spiel zwischen koketten Blicken, der kühlen Schulter, einem flirtenden Lächeln eingebettet in einer dynamischen Drehung und den Spannungsbogen zwischen Nähe und Distanz, Anerkennung und Zweifel. Diese Themen, einschliesslich der ganz eigenen „Gruppendynamik“ von Grease,  hatte das D-Team tänzerisch aufgegriffen und umgesetzt, angeleitet von ihren Trainern Sabine Oentrich und Björn Poll. Das Konzept von Sabine, erst die Jungs alleine mit einem Sondertraining „fit“ zu machen, bevor sie mit den Mädchen tanzen, hat sich bewährt! Das erinnert mich an die Geschichte der damaligen Männer in Argentinien, die auch erst unter- und miteinender den Tango übten, bis sie sich an die Frauen „heranwagten“…. und sich „sicher“ fühlten . Es galt, sich von seiner „Schokoladenseite“ zu zeigen und den Frauen mit Charisma, Haltung, Stil und Ausdruck nachhaltig! und authentisch gegenüberzutreten. Das sporte den Ehrgeiz schon mal an…!

Das D-Team tanzte voller Enthusiasmus und das Malen ging  wie von allein, was ein Zeichen dafür war, das „der Funke“ übergesprungen ist! Es gibt ab und zu auch Bilder, denen es an „Ausdruck und Pepp“ fehlt. Das kann dann auch schon ein gaaanz subjektiver! Spiegel sein von dem, was ich als Künstlerin in mir wahrnehme…. (Bitte das KANN nicht überlesen, – ich möche niemanden „auf dief Füsse“ treten, falls ich mal malerisch „nicht so im Fluss“ sein sollte. Aber erfahrungsgemäss sprechen viele Bilder für sich…..
Und ich liebe es einfach, mit meiner Malerei voll in den Tanz einzutauchen, in dem Moment alles andere um mich herum zu vergessen, mich voll auf das tänzerische Geschehen auf der Bühne oder Parkett zu konzentrieren und Farbe und Pinsel  einfach nur fliesen zu lassen. Das Bild ergibt sich dann wie von alleine. Sollte Tanz und Musik in Einzelfällen beendet sein, bevor mein Bild „fertig“ ist, (das heisst, dass evl. noch ein Bein, Kopf etc. fehlt und es auf Wunsch von aussen noch ergänzt werden soll), fällt es mir Zuhause „trocken“ ohne  das Live Geschehen ungleich schwerer, das Bild fertigzustellen!!! Ich benötige dann eine Vielfaches an Zeit, um überhaupt die Leichtigkeit und Schwerelosigkeit künstlerisch ausdrücken zu können. Das sollte sich aber nur um „Ausnahmenfälle“ handeln. In der  Regel bleibt das „live-painting“ in der Form, wie es ist. In der Vergangenheit hatte ich mir auch schon ein Bild „verschlimmbessert“. Da war dann nichts mehr zu retten  Also heisst meine Devise: Konzentration auf das Wesentliche, um in 5 Minuten (1 Minute brauche ich , um Teamname und das Thema lesbar! zu notieren) den typischen tänzerischen Ausdruck des entsprechenden Paares/Mannschaft künstlerisch umzusetzen!

Die Bilder der Buchholzer Landesliga vom 14.3.2010 sind weitestgehend so geblieben, wie sie sind, wodurch die  malerische Leichtigkeit, Dyamik und Spontanität zum Ausdruck kommt. Hierzu zählen keine Detaills sondern „bewegte Momente“ sowie der „Reiz des Augenblicks“ von dem von mir wahrgenommenden Tanz.

Ich malte und das zahlreiche Pubkum tanzte sichtlich und hörbar!bewegt dicht an dicht auf den Rängen. Das hielt sich während des gesamten Turnieres. Die Stimmung war wieder bombastisch! Es hat sich gelohnt, so rechtzeitig da zu sein, um noch einen ordentlichen  Parkplatz zu ergattern. Hatten doch alle nicht mit so einem Besucheransturm gerettet! Selbst Hansgeorg von Thun nicht, der Vorsitzende des TSK im TSV Buchholz 08, der mich wieder zusammen mit Ehefrau Eva und Tochter Franzi ganz herzlich eingeladen und empfangen hat zum malen auf diesem Turnier.

Familie Dethlefs hatte schon großzügig eine Dreiertisch-Kombination wieder direkt am Parkett für mich positioniert, so das ich mich künstlerisch voll entfalten konnte und meine zahltreichen Aquarelle auch nebeneinander zum trochnen legen konnte. Für diesen „Luxus“und der ganz warmen, famiiären Atmoshäre bedanke ich mich sehr  bei dem Buchholzer Team! Ich erinneren mich noch daran, als ich am 30.Janunar 2020 alleine nach Buchholz kam und wir nach dem Oberliga Team Turnier total in der Hand von „Eis und Schnee“ bei heftigsten minus Graden und scharfen Wind waren: Ein junger Mann aus dem A-Team der Regionalliga begleitete mich noch zum Wagen, um all mein zahlreiches Equipment von Staffeleinen, Leinwänden und Roll-up Banner in meinen zugeschneiten und vereisten Wagen zu verstauen. (Das Buchholzer A-Team war das Team, welches am Tag darauf gestartet ist und am Vortag äusserst unterstützend zur Seite stand). Auch an diese Stelle ein herzliches Danke Schön für den Teamgeist in Buchholz! Erinnere ich mich doch an eine Situation an einem anderen Turnieraustragungsort, wo ich schon fast von dem Hallenwärter recht unsanf hinausbefördert worden bin, wo ich noch dabei war, nach dem Verstauen meiner noch frischen Aquarelle auch noch das unförnmige Restequipment zu verstauen. Das braucht doch ein bischen Zeit, wenn ich alleine zugange bin….!

Heute war doppelter Luxus angesagt: Meinen Eltern hatte das Formationswochenende mit 4 Turnieren an ihrem Wohnort Bremen am 13.+14.Feb.2010 nach 12! Stunden „Intensivpower“  so gut gefallen, so dass Sie sich auch das Formationsfestival in Oldenburg Ende Feb. 2010 sowie die Landesliga hier in Buchholz nicht entgehen liessen. (Der „Tanzvirus“lässt grüßen…. :O ) Als nach Turnierende mir der rote Teppich quasi „unter dem Hintern“ weggezogen wurde um die Halle wieder übergabefertig herrichten zu können, gab es zahlreiche Hände, die mich darin unterstützen, meine Bilder und das Equipment „zu sichern“. Es war wir bei den „fleissigen Ameisen“: Überall waren tatkräftige Eltern am helfen und werkeln, die wirklich blitzeschnelle die Halle wieder in den nüchtenden Ursprungzustand zurückverwandelt hatten.  Umso schöner war es, noch während des Turniers die inspirierende Atmoshäre und Umfeld geniesen zu können, welches viel Tanzambiente, Charme und  Wärme in die Nordheidehalle gebracht hatte.

Und die Buchholzer konnten sich gleich doppelt freuen:

Nachdem sich das D-Team des Buchholzer TSK 08 in Bremen bereits am 14.Feb.2010 einen äusserst bemerkenswerten 3. Platz erobert hatte, ertantzen sie sich einen souveränen 4. Platz bei der Landsliga Nord in Buchholz am 14.3.2010 und sicherten sich Ihren Auftritt im große Finale. Die Fans tobten vor Begeisterung!

…und überschlugen sich förmlich als das Buchhozer C-Team zum dritten mal hintereinander den 1. Platz belegten, und sich hiermit Ihren Platz beim Aufstiegsturnier sicherten. (Mehr über das C-Team mit „Live-painting“ Bildern  in meinem nächste Beitag,- versprochen und Ehrensache!)

A pro po Aufstiegsturnier: Zu meiner großen Überraschung verkündete nun Hansgeog von Thun, dass das besagte Doppel!-Aufstiegsturnier nun nicht wie ursprünglich geplant in Verden stattfinden wird, sonden an meinem Geburtstag, den 22. Mai!, hier am Samstag in Buchholz! Ja, das ist eine wahre Überraschung!!! Und dass noch Zeit ist, für mich noch entsprechenden Vorbereitungen, Umdisponierungen, Planungen etc. zu trefen! Das „live-malen “ schenkt mir gerade in letzter Zeit viel schöne Überraschungen. Diese hat es noch „getoppt“ :O)

 

Ihr Kommentar

 
 

-->